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Archiv
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2001
Das erste Lebenszeichen der Band in Form einer Postkarte, erschienen
bei Take a Card. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Band weder ein Demo
noch irgendeine Bühnenerfahrung. Kurze Zeit später kam allerdings etwas
in Umlauf, das man Demo nennen könnte. Ein ca. 20 Minütiger Proberaum-
mitschnitt von grausigster Qualität. Ging trotzdem rum wie nix gutes!
Der Name des Demotapes war "Live & Direct" und trug die gleiche Illustration
wie die Postkarte als Cover.
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2002 - Bandmatch
Erster offizieller Auftritt, bei dem die Jungs beweisen konnten, daß sie
echt n' ziemlichen Hasch-mich haben. Mit einem riesen Gelage, bestehend
aus eigenem Show-Master (Nils Abraham von Punk-Core Legende "Youthful-Riot")
, Nummerngirls, Manager (Dr. Zech)und diversen andere Gestalten enterte man
den Veranstaltungsort. Abgesehen davon, daß man sich über die Biervorräte
hermachte, weigerte man sich auch noch beim Merchandise-Stand mitzuhelfen.
Der Auftritt selbst war in der Tat ziemlich eigenartig. Die Band wurde
vorletzte, aber es resultierte dennoch zu einem vollen Erfolg.
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2002 - Kontroversen häufen sich
Bereits mit ihrem ersten Auftritt zeigte sich ein gewisses Maß an anders
artigkeit, das nicht allen wohlwollend ins Auge fiel. Vor allem Mitglieder
anderer Newcomerbands liessen keine Gelegenheit aus die Band zu kritisieren
wo es nur ging. Besonderer Aufhänger war die Ablehnungshaltung von SAS
gegenüber Auftritten in Shows, die ihrer Meinung nach nicht genug Beachtung
fanden. Trotzdem schaffte die Band es irgendwie ständig im Gespräch zu
bleiben. Das Gästebuch der Band war recht bald Austragungsort herrlicher
Schlammschlachten. Bekannt für ihren komischen Humor zog die Band aber mit.
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2002 - Der Beginn des Zerfalls
Tucholsky-Festtage Der letzte Auftritt mit Gründungsmitglied Marco.
Wochen zuvor verschwand der Gitarrist nahezu spurlos. Spannungen innerhalb
des Bandgefüges machten sich breit und die Energie der Band nahm drastisch
ab. Obwohl man kurz zuvor ein halbwegs anständiges Demo unter die Leute
gebracht hatte und einen der begehrtesten Showplätze Kiels an der Hand hatte
ging es bergab. Kurze Zeit später wurde Marco aus der Band geworfen.
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2003 - Jona
In einem fast nahtlosen Übergang kam Jona zu Scars and Stripes. Mit ihm kam
ein neuer Wind und ein neuer Einfluss in die Band. Der junge, Hardcore
begeisterte Gitarrist war im Gegensatz zu den anderen ganz anders. Raucht
nicht, trinkt nicht, keine Drogen. Mit ihm fand im März dieses Jahres der
letzte Auftritt unter dem Namen Scars and Stripes, der fast mit einer
Schlägerei zwischen Dominic und dem Sänger von C0-24 endete, statt.
Auch Dennis, der die Band von Beginn an supportete hatte an diesem Abend sein
letztes Werk getan. (Er wollte übrigens noch den Veranstalter kloppen, weil
dieser hinterrücks seine Freundin und seine Cousine rausgeschmissen hatte.)
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2003 - Scars and Stripes ist tot - Es lebe
Crossed-Bones
Was kann man zu Crossed-Bones noch sagen? Von Beginn an die erfolgreichere
Version von SaS. Nebenbei noch als Life of Agony Coverband bekannt gewesen.
Sprang allerdings voll auf den gerade durchfahrenden Metal-Core Zug auf.
Veröffentlichte ein professionelles Demo und lebte in der Öffentlichkeit
für nur ein Jahr. Nichtsdestotrotz hat man in der Zeit viel Reden von sich
gemacht.
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2004 - Das Ende (?)
Von chronischem Frust gebeutelt verlässt Dominic die Band.
Aus mehreren Angeboten entscheidet er sich für die Gruppe
"Kilt", mit der er seit einiger Zeit befreundet war.
Crossed-Bones entschliessen sich, nicht weiterhin zu bestehen.
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2005 - Peter bei den Brainfuckers
Scars and Stripes Mitgründer Peter (auch oft als "Petarr" geschrieben)
fasst musikalisch wieder Fuß und wird Drummer bei der
Brainfuckers Fun Foundation. Ein schweres Amt, denn der erste Drummer
dieser Formation war immerhin Dennis "Stennie" Köhler. Der Mann
hält locker mit Joey Jordison mit.
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2005 - SCARS AND STRIPES Part2?
Nach zweieinhalb Jahren taucht der Name der selbsternannten
"Craziest fucking Band in this ugly world" wieder in der Szene auf.
Bis auf Peter und Marco sind alle wieder dabei. Neues Mitglied ist Ole, der die Drums
bedienen soll. Ein Remix-Album sämtlicher
alten und bislang unveröffentlichten Scars and Stripes songs ist ebenfalls
in Entstehung. Dennoch scheitert die Reunion.
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2007 - The last cup of sorrow.
Scars and Stripes hatten Ihre grosse Zeit vor 6 Jahren
und bleiben auch ein Relikt dieser Zeit. Die Band hat sich aufgesplittet und verteilt auf die Brainfucker Fun Foundation,
auf die Bands Bullzeye, Splinter und Pesticide. Das Remix Album Clones wird dennoch diesen Herbst
zu Ende erstellt - wenn auch mit etwas weniger Inhalt als geplant. Vielleicht gibt es in Zukunft den
ein oder anderen old-school Abend, an dem die Songs von damals gespielt werden. Wer weiß?
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